Schloss auf einem Hügel
Rufposten
 
Text. Bild. Ton.
Diese Seite berichtet von München aus über Multimedia, digitales Storytelling und Kunst im Netz. Und stellt eigene Entwicklungen in diesem Bereich vor.

Rufposten wird betrieben von Matthias Eberl.
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Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, auf einer der ersten Seiten im WWW.





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Audio-Slideshow über die Max-Emanuel-Brauerei

Das Prinzip Biergarten

gloxhuber_maxe.jpg

Schon vor einiger Zeit ist bei sueddeutsche.de meine Audio-Slideshow über einen Münchner Biergartenwirt erschienen: Stephan Gloxhuber erzählt darin (überaschenderweise mit eindeutig norddeutschem Akzent) über die von ihm betriebene Max-Emanuel-Brauerei. Diese ist zwar schon seit langem keine Brauerei mehr, bietet aber mitten in Schwabing einen kleinen und beliebten Biergarten.

Update 2010: Links geupdated, Reportage liegt jetzt nur noch auf meinem Server.

Veröffentlicht am 16. Sep. 2009. in [/Eigene_Projekte] Kommentare: 0


Portrait eines französischen Pralinenmeisters

Confiserie Laporte

laporte_kueche.jpg

Das französische Ehepaar Laporte stellt seit 40 Jahren in Handarbeit Pralinen her. Vor ein paar Wochen habe ich die beiden in der Münchner Innenstadt in ihrem kleine Laden besucht, unter anderem auch, weil ich wissen wollte, wie und warum Yves Laporte in seiner Freizeit riesige Kirchen aus Zuckerwürfeln baut. Jetzt ist das Portrait in der Reihe "Münchner Köpfe" bei sueddeutsche.de erschienen.

Veröffentlicht am 08. Jul. 2009. in [/Eigene_Projekte] Kommentare: 0


Portrait über einen bekannten Münchner BISS-Verkäufer

Ein Bürger in sozialen Schwierigkeiten

adamec_biss.jpg

In München gibt es eine lobenswerte Einrichtung: BISS ist ein Obdachlosen-Magazin, dass von Obdachlosen oder anderen Menschen in Not verkauft wird und deren Lebensunterhalt finanziert. Meine letzte Audio-Slideshow portraitiert den BISS-Verkäufer Tibor Adamec, der bereits seit etlichen Jahren im Marienplatz Untergeschoss steht und das Magazin verkauft. Überraschendes Detail: Der alte Mann ist mit über 70 Jahren noch ein aktiver Marathonläufer.

Veröffentlicht am 27. May. 2009. in [/Eigene_Projekte] Kommentare: 3


Audio-Slideshow über Münchner Kultkneipe

X-Cess, Bummsgriffe exklusive

x-cess_blaues_maedchen.jpg

Seit heute ist eine weitere Audio-Slideshow von mir bei sueddeutsche.de online: Darin beschreibt Isi Yilmaz seine kleine liberale Kneipe im Glockenbachkviertel, die in München vor allem bei Musikern und Künstlern gut ankommt. Ein paar Details seiner Schilderung, z.B. über die Bummsgriffe in den Toiletten oder seine Ansicht über den Nutzen von Lollipops waren der Süddeutschen allerdings zu derb und ich musste sie rausschneiden. Weil der Rufposten aber nicht von prüden Abonnenten abhängig ist, gibt es bei mir natürlich die unzensierte Version: Außen Puff, innen die Hölle.

Ich bin übrigens selbst großer Fan von der Kneipe, weil sie ein ganz eigentümliches Karma hat, so wie es Isi auch beschreibt. Für die Portraits aus der Kneipe, die alle ohne Blitz gemacht sind, habe ich zwei Abende in der Kneipe verbracht: Ich war erst zufrieden, als ich das Gefühl hatte, dass diese Stimmung auf den Bildern zum Ausdruck kommt. Ich hoffe das ist mir gelungen!

Update: Ich wurde für diese Audio-Slideshow im Dezember 2009 mit dem Deutschen Reporterpreis, Kategorie "Beste Webreportage" ausgezeichnet.

Veröffentlicht am 11. Mar. 2009. in [/Eigene_Projekte] Kommentare: 20


Feines Bier aus der Hinterhof-Garage

Münchens kleinste Brauerei

giesinger_bierlaboratorium.jpg

Meine letzte Audio-Slideshow porträtiert Münchens kleinste Brauerei, die in Giesing in einer Hinterhof-Garage untergebracht ist. Die Arbeit mit Flo und Steffen war nett, ich stand immer in einem Zentimeter Bierlache, durfte warme Maische probieren und natürlich auch leckere, hefige Biere.

Update 2010: Links geupdated, Reportage liegt jetzt nur noch auf meinem Server.

Veröffentlicht am 04. Feb. 2009. in [/Eigene_Projekte] Kommentare: 2


Wolfgang Ettlich im Portrait

Audio-Slideshow über Filmemacher

ettlich_helm.jpg In der Reihe Münchner Köpfe bei sueddeutsche.de ist nun die dritte Audio-Slideshow von mir erschienen. Für das Portrait von dem Kneipenbesitzer und Dokumentarfilmer Wolfgang Ettlich habe ich erstmals die Methode "Phototermin nach Tonschnitt" ausprobiert. Zuerst habe ich Wolfgang ins Mikro über seinen Schnittraum, seine Kneipe und "sein" Schwabing sprechen lassen. Abends dann einen Rohschnitt erstellt und dann am nächsten Tag konkret dafür photographiert. Hat wunderbar funktioniert und war fast die schnellste Variante bisher. Schön ist vor allem, dass die lockere Berliner Schnauze dabei erhalten blieb. Allerdings: Für einmalige Szenen sollte man die Kamera immer umhängen haben. Denn die Photos von der Bühnenprobe habe ich doch lieber gleich gemacht, nachdem Wolfgang dort hineingepoltert war.

Update 2010: Links geupdated, Reportage liegt jetzt nur noch auf meinem Server.

Veröffentlicht am 28. Oct. 2008. in [/Eigene_Projekte] Kommentare: 0


Audio-Slideshow über den Betreiber der Deutschen Eiche

Der König des Schwulenviertels

holzapfel.jpg

Seit ein paar Tagen ist bei sueddeutsche.de ein weiterer Beitrag zur Reihe Münchner Köpfe von mir online: Eine Audio-Slideshow zu Dietmar Holzapfel, dem Betreiber der Deutschen Eiche, die im Münchner Schwulenviertel eine echte Institution mit Geschichte ist. Es war gar nicht so leicht, sowohl die Geschichte des Hotels als auch ein Portrait des Betreibers unterzubringen. Aber trotzdem habe ich mich dafür entschieden, in der Mitte eine längere Strecke nur mit Atmo zu lassen, in der nicht gesprochen wird. Die Atmosphäre in der Schwulensauna war einfach zu interessant und sonderbar für jemanden, der die Szene nicht kennt. Gut funktioniert hat die Kombination von "leeren" Bildern, die dann durch Ton mit Leben gefüllt werden. In meinem Aufsatz im "journalist" hatte ich das bereits als Stärke der Audio-Slideshow beschrieben, da sie so die Phantasie des Zuschauers stärker einbeziehen kann. In diesem intimen Bereich wollte ich ohnehin nur mit Andeutungen arbeiten und die Geräusche eines Paares im Keller, die zwar für alle Anwesenden quasi-öffentlich waren, waren mir fast schon zu viel - aber schließlich wollte ich doch klar ausdrücken, was hier unten passiert.

Für die eineinhalb Stunden, die ich nur mit einem Handtuch bekleidet in der Vorhölle für Heteros unterwegs war, erwarte ich übrigens einen Pulitzer für investigativen Journalismus. Mindestens.

Update 2010: Links geupdated, Reportage liegt jetzt nur noch auf meinem Server.

Veröffentlicht am 23. Sep. 2008. in [/Eigene_Projekte] Kommentare: 0




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