Jon Udell hat bei dem Computerverlag O'Reilly ein Artikelreihe begonnen, in der er Multimedia-Technologien für Weblogs vorstellen will. Er hofft, dass die Weblogs mit Multimedia beginnen können und schreibt:
When Michael Kinsley stepped down from the editorship of Slate, an interviewer asked him an interesting question: what had he expected of the Web, and where had it fallen short? The biggest disappointment, Kinsley said, was the Web's failure to deliver on the promise of hypermedia. Online music and film reviews describe songs and movies in words, he said, but rarely, if ever, quote from audio and video streams. The hypermedia Web that he had imagined was, for the most part, not happening.
Eine seiner interessanten Entdeckungen ist, dass HTTP 1.1 von selber soetwas wie Streaming beherrscht, dass der Anwendet nämlich auch in einem einstündigen Interview an die gewünschte Stelle springen kann, ohne das File komplett zu laden.
Was er dabei nicht bedenkt ist, dass niemand ein einstündiges File durchsuchen will. Grundsätzlich ist er ja derselben Meinung wie ich, dass Text das Trägermedium sein soll. Aber dann müssen die Ton- und Filmdokumente auch wirklich so klein sein, dass sie den Textfluss nicht stören.
Via Schockwellenreiter
Veröffentlicht am 05. Aug. 2004. in [/Journalismus/Theorie]
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