Jonathan Clark ist ein kanadischer Webdesigner, der diese schöne Photo-Multimedia-Kunst namens Afterlife produziert hat. Er begleitete den alten, viktorianischen Londoner Friedhof Streatham Cemetery durch die vier Jahreszeiten. Das besondere an den Photos ist, dass Clark fast alle animiert hat, ein Vogel oder ein Grashalm bewegt sich, steinerne Statuen schlagen die Augen auf. Abgesehen davon, dass diese Art der Darstellung, diese Art des künstlerischen Ausdrucks im Journalismus zu aufwendig wäre, stellt sich natürlich die Frage, ob solche Eingriffe ins Bild zulässig sind, um Erlebtes und Empfundenes als Autor an die Rezipienten weiterzuvermitteln. Storytelling ist es in jedem Fall. An manchen Stellen musste ich mich aber fragen, ob es nicht zu viel ist, ob es nicht nervt.
Via Logbuch Onlinejournalismus
Veröffentlicht am 24. Oct. 2004. in [/Kunst/Multimedia]
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The world makes its own music, but we rarely listen with naive ears.
Quiet American ist eine wunderbare Website, auf der ein Amerikaner Geräusche gesammelt hat. Es sind ausgesuchte, schöne atmospärische Geräusche, die er vorwiegend auf Reisen aufgezeichnet hat.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Stimmung man mit Geräuschen auffangen kann, wenn man ein Ohr dafür hat. Schöne Beispiele sind der Karaoke-Abend, den er bei Regen vor einem Hotel sitzend aufgezeichnet hat und der Backalley Swing aus Nepal.
Man sollte der Aufforderung des Künstlers nachkommen und tatsächlich Kopfhörer aufsetzen.
Via Interactive Narratives
Veröffentlicht am 06. Oct. 2004. in [/Kunst/Multimedia]
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Ein klassischer Flash-Comic ist
Salad Fingers von David Firth.
Nach den langen theoretischen Auseinandersetzungen mit meinem eigenen Projekt und anderen journalistischen Beiträgen diene er zur reinen Unterhaltung hier.
Obwohl, zwei Sachen muss ich dazu sagen. Erstens gefällt mit die Stimme. Sie ist sehr gut gesprochen. Und zweitens war ich erstaunt, dass die Redundanz von Text und Stimme nicht stört, sondern sich positiv ergänzt.
Via Media-Digest
Veröffentlicht am 06. Aug. 2004. in [/Kunst/Multimedia]
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Der tschechische Flash-Künstler Jakub Dvorský hat nach seiner hochgelobten Abenteuer-Geschichte Samorost ein neues Märchen im klassischen europäischen Animations-Stil veröffentlicht. Das neue Spiel, Quest for the Rest, wurde als Werbung für das neue Album der amerikanischen Orchesterpop-Gruppe The Polyphonic Spree inszeniert. Ausschnitte aus dem Album sind während dem erneut zauberhaft gelungenem Abenteuer zu hören.
Via Joe Weiss
Veröffentlicht am 02. Aug. 2004. in [/Kunst/Multimedia]
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