Ich wurde schon oft gefragt, ob es nicht auch ein Online-Tool gibt um Audio-Slideshows zu erstellen, also eine Art Flickr mit Ton. So ein Programm ist zwar für den journalistischen Gebrauch nicht besonder interessant, aber es könnte helfen, die vertonte Slideshow auch für Privatanwender interessant zu machen. Photopeach hat nun einen ersten Versuch gewagt, natürlich noch Beta wie es sich gehört. Funktioniert soweit ganz gut - allerdings kann man Bilder nicht unterschiedlich lange zeigen. Dadurch eignet sich Photopeach eigentlich nur für die Untermalung mit Musik.
Veröffentlicht am 16. Nov. 2009. in [/Kunst/Nachrichten]
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Seitdem ich die wunderbaren interaktiven Geschichten von dem tschechischen Künstler Jakub Dvorský kenne, mag ich besonders Animationen, in denen reale Dinge vorkommen. Dvorský hat einen Großteil der Landschaften aus Fotos von Moos, Ästen, Sand oder Steinen zusammengestellt. Vor einiger Zeit bin ich über eine andere sehr schöne Geschichte mit einer ähnlichen Techik gestoßen: Nils Deneken hat eine Kindheitserinnerung als interaktive Geschichte umgesetzt. Für Rückblende hat er ein komplettes Ferienhaus in Puppenhausgröße nachgebaut und man kann in dieser Welt mit der Maus navigieren und kleine Geheimnisse entdecken.
Ganz ähnlich ist Blu vorgegangen, ein Straßenkünstler aus Bologna. Er hat die Realität ganz ohne Nachbearbeitung als Kulisse genommen und seine Figuren dort hineingezeichnet - lebensgroß und sogar überlebensgroß. Das Video Muto ist eine beeindruckende Stop-Motion-Animation, in der die Figuren immer wieder mit Elementen der realen Kulisse interagieren.
Veröffentlicht am 27. May. 2009. in [/Kunst/Multimedia]
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Beim
Freesound Project sammelt man nicht nur Geräusche, die über eine CC-Lizenz kostenlos verwendbar sind, sondern man kann sich Geräusche in der Datenbank, die eine Geotag haben, auch per Googlemaps anzeigen lassen. Dann erfährt man, wie die Welt an einem bestimmten Ort klingt. Schönes Spielzeug.
Veröffentlicht am 20. Apr. 2006. in [/Kunst/Multimedia]
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Der Beginn des Tonfilms sollte es sein, als der schottische Filmpionier William Kennedy Laurie Dickson 1895 in New Jersey diesen absurden Film von einem Geigenspieler und zwei tanzenden Männern aufzeichnete. Aber das Experiment, das in dem "Black Maria" genannten Studio auf den West Orange Labaratories von Geldgeber Alva Edison durchgeführt wurde, scheiterte: Die Synchronization des Filmmaterials mit der Wachswalze, die den Geigenton über den riesigen Zylinder aufgenommen hatte, gelang nicht. Das vorliegende Film- und Tonmaterial wurde erst später restauriert und 2003 passend zusammengeführt, also 108 Jahre später. So gesehen bin ich außerordentlich froh, meine Versuche mit der Synchronisation von Text und Ton bereits nach etwas über zwei Jahren zu einem funktionierendem Beispiel gebracht zu haben.
Via Industrial Technology & Witchcraft
Veröffentlicht am 28. Mar. 2006. in [/Kunst/Multimedia]
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Yukio King lebt in Berlin und sammelt unter
Berlincast.com Geräusche aus Berlin. Nicht, dass da etwas besonderes dabei wäre, aber die Idee, Geräusche zu sammeln und zu archivieren, hat seinen ganz besonderen Reiz.
Höhrenswert ist unter anderem die Aufnahme vom U-Bhf. Kleistpark. Und eine Besonderheit ist auch der musikalische Remix.
Via Mediumflow
Veröffentlicht am 25. Jan. 2006. in [/Kunst/Multimedia]
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Fab von Odd-Fish hat ein sehr schönes Lied über die Donnersberger Brücke in München, die ein gutes Stück des Münchner Westens prägt, mit Bildern zu einer Musik-Slideshow ergänzt. Natürlich mit SMIL.
Veröffentlicht am 08. Feb. 2005. in [/Kunst/Multimedia]
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Jonathan Clark ist ein kanadischer Webdesigner, der diese schöne Photo-Multimedia-Kunst namens Afterlife produziert hat. Er begleitete den alten, viktorianischen Londoner Friedhof Streatham Cemetery durch die vier Jahreszeiten. Das besondere an den Photos ist, dass Clark fast alle animiert hat, ein Vogel oder ein Grashalm bewegt sich, steinerne Statuen schlagen die Augen auf. Abgesehen davon, dass diese Art der Darstellung, diese Art des künstlerischen Ausdrucks im Journalismus zu aufwendig wäre, stellt sich natürlich die Frage, ob solche Eingriffe ins Bild zulässig sind, um Erlebtes und Empfundenes als Autor an die Rezipienten weiterzuvermitteln. Storytelling ist es in jedem Fall. An manchen Stellen musste ich mich aber fragen, ob es nicht zu viel ist, ob es nicht nervt.
Via Logbuch Onlinejournalismus
Veröffentlicht am 24. Oct. 2004. in [/Kunst/Multimedia]
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