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Diese Seite berichtet von München aus über Multimedia, digitales Storytelling und Kunst im Netz. Und stellt eigene Entwicklungen in diesem Bereich vor.

Rufposten wird betrieben von Matthias Eberl.
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Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, auf einer der ersten Seiten im WWW.





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Noch Plätze frei

Seminar Audio-Slideshow

Für das nächste zweitägige Fortbildungs-Seminar Audio-Slideshow am kfj in Salzburg sind noch Plätze frei. Freue mich sehr über Teilnehmer!

Veröffentlicht am 25. Feb. 2014. in [/Journalismus/Nachrichten] Kommentare: 0


Sascha Lobo und Terry Gilliams "Brazil"

Das absurde Randdetail zu dem bewegenden Sonntagsbeitrag in der FAS ist ja, dass Sascha Lobo immer noch keinen Key für Email-Verschlüsselung auf seiner Website anbietet. Gegen den Rat aller Experten, wie man am 30C3 gesehen hat. Er erinnert mich daher ein wenig an den tragischen Helden aus Terry Gilliams "Brazil", der sich impulsiv von seinen Träumen und Ängsten bewegen lässt, aber trotzdem unfähig bleibt, gegen das eigentliche gesellschaftliche Problem zu handeln.

Veröffentlicht am 14. Jan. 2014. in [/Journalismus/Nachrichten] Kommentare: 0


Jetzt bewerben

Reporterpreis 2013

Noch bis zum 1.10.2013 können eigene oder fremde Beiträge beim Deutschen Reporterpreis eingereicht werden. Es ist eigentlich der einzige Preis in Deutschland, der die junge Kategorie Multimedia fördert. Eingereicht werden können alle Multimediabeiträge (aber nicht komplette Serien). Das können speziell netztaugliche Videobeiträge sein, Audio-Slideshows, aber auch interaktive Webreportagen im engeren Sinne.

Veröffentlicht am 02. Sep. 2013. in [/Journalismus/Nachrichten] Kommentare: 0


Zwei brauchbare Musikanbieter

Youlicense und Premiumbeat

Auf der Suche nach einem guten Ersatz für das mittlerweile überteuerte und komplizierte Netlabel Magnatune bin ich auf zwei weitere Anbieter von gemafreier Musik gestoßen:
youlicense.jpg Bei Youlicense kann man für Audio-Slideshows schon für 5$ eine Musiklizenz kaufen, z.B. diese schöne Glockenintro von Alex Plowright.

premiumbeat.jpgBei Premiumbeat zahlt man mit knapp 30$ schon mehr, aber kann dafür auch fertige Loop-Sets kaufen, z.B. diese sehr brauchbare Untermalung aus dem Song Annie von Ben Beiny. Letzteres ist natürlich viel dezenter einzuspielen als ein ganzer Song.

Veröffentlicht am 28. Oct. 2012. in [/Journalismus/Nachrichten] Kommentare: 0


Nominierungsphase endet am Montag, den 1.10.2012

Reporterpreis 2012: Jetzt noch einreichen!

Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal beim Deutschen Reporterpreis 2012 in der Kategorie Multimedia-Reportage noch viel zu wenig Nominierungsvorschläge! Das Reporterforum bittet euch, schöne Audio-Slideshows, Webvideos, interaktive Geschichten oder sonstige multimediale Reportagen bis zum Montag per Email einzureichen!

Veröffentlicht am 27. Sep. 2012. in [/Journalismus/Nachrichten] Kommentare: 0


Berlinfolgen macht Crowdsourcing

Warum wir mehr Förderung brauchen

Vor etwa einem Jahr startete die Produktionsfirma 2470media zusammen mit der TAZ eine sehr schöne Multimedia-Serie über Berliner Menschen, bei der auch viel mit dem neuen Medium Audio-Slideshow experimentiert wurde: Die Berlinfolgen. Für das neue Jahr sind neue Folgen geplant und dafür geht 2470media nun den gewagten Weg der Spendenfinanzierung: Bei Startnext kann man das Projekt finanziell unterstützen.

Vor ein paar Tagen hat mich nun Daniel Nauck angerufen und mich gebeten, ein wenig Werbung für die Finanzierung zu machen, weil noch nicht einmal ein Viertel des benötigten Geldes zusammengekommen ist. Damit hat er offene Türen eingerannt. Ich hoffe natürlich, dass auch viele Berliner Leser das Projekt unterstützen, aber hier will ich an einem anderen Punkt ansetzen, der mit meiner professionelle Sichtweise auf den Journalismus zu tun hat: Multimedia-Journalismus in Deutschland ist eine klassische Graswurzel-Pionierleistung. Es gibt fast keine verlagseigenen Think-Tanks, die mit dem Medium experimentieren und neue Formate schaffen. Wir haben leider nicht die finanzielle Situation, die das Privatfernsehen in den 80er Jahren hatte. Die iPad-Redaktion vom Spiegel und vielleicht noch die FAZ sind die einzigen großen Ausnahmen, bei denen festangestellte Redakteure regelmäßig vorbildliche Multimedia-Beiträge hervorbringen. In den meisten anderen Medienhäusern ist man an inhaltlicher Stelle eher sparsam. Die festangestellten Redakteure haben keine Zeit für Innovation und Experiment, unter Zeitdruck reicht es dann bei allen guten Absichten nur für mittelmäßige und manchmal sogar fehlerhafte Produktionen. Für den Klick, den man beim Werbepartner abrechnen kann, ist dabeisein vielleicht alles, aber langfristig sind solche Beiträge schädlich, sie können dem Rezipienten die Lust am Zuschauen und daher auch am Bezahlen nehmen. Die Beiträge, die mir bei diesen Verlagen doch mal positiv auffallen, sind dann nicht selten von selbstständigen Journalisten zugekauft. In vielen Fällen passiert aber nicht mal das. Von den zehn Nominierungen beim Reporterpreis für die beste Webreportage 2011 wurden nur zwei Reportagen bei einem Medienhaus veröffentlicht. Die anderen entstanden offensichtlich als privat finanzierte Projekte unter entsprechenden finanziellen Opfern der beteiligten Freiberufler. Diese Menschen, die hier ihre Altersvorsorge aufs Spiel setzen, sind die eigentliche Basis für die langsame multimediale Revolution, die seit einigen Jahren in Deutschland stattfindet. Deswegen kann ich nur ausdrücklich dafür werben, dass diese innovativen Journalisten, und darunter ganz besonders 2470media, finanziell unterstützt werden. Sie sichern mit ihren Experimenten unsere Zukunft.

Veröffentlicht am 29. Apr. 2012. in [/Journalismus/Nachrichten] Kommentare: 0


Reportage-Zeichner Olivier Kugler

Been there. Made the drawing.

olivier_kugler_reportage.jpg

Olivier Kugler ist ein zeichnender Reporter. Ich weiß nicht, ob man ihn in den Bereich journalistische Comics einordnen kann, weil er nicht die üblichen längeren Bildfolgen verwendet, aber es ist jedenfalls eine interessante Art der journalistischen Berichterstattung. Die Bilder sind detailreich und teilweise mit verspielten schriftlichen Hinweisen versehen, zusammen mit dem fragmentarischen Stil erfordert diese unübersichtliche Fülle einen gewissen Einlassungswillen. Nach einiger Zeit, so ging es mir jedenfalls, entschlüsselt man aber in einzigartiger Weise eine fremde Sicht auf ein Ereignis oder eine Person, oder zumindest die Ahnung davon. Vielleicht so wie eine bildliche Erinnerung eines anderen Menschen, die man in die eigene Vorstellung hineinlässt. Sofort kamen mir Überlegungen, solche Formen mit Ton zu bereichern, entweder interaktiv im Bild (mouseover/click) oder als Bildsequenz im Stil einer Audio-Slideshow.
Olivier Kugler ist in Stuttgart geboren und lebt seit acht Jahren in London.

Veröffentlicht am 14. Jun. 2011. in [/Journalismus/Nachrichten] Kommentare: 0




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