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Die Vermittlung von Ereignissen in beiden Medien im Vergleich

Unterschiede zwischen Audio-Slideshow und Film

muybridge_horse.jpg

Es ist die spannendste, schwierigste und am häufigsten gestellte Frage zu dem neuen Medium: Was unterscheidet die Audio-Slideshow vom Film bzw. Videobeitrag. Der folgende Aufsatz versucht diese Frage rein mediensemiotisch zu stellen: Wie unterscheiden sich die zwei Medien in ihrer multimedialen Ausstattung und welche Folgen lassen sich ausschließlich daraus ableiten? Auf die erste Frage kann man eine einfache Antwort geben: Ein Film zeigt im Unterschied zum Foto typischerweise eine Bewegung.

Bewegung im Foto

Für die zweite Antwort über die Folgen dieses Unterschieds muss ich dagegen etwas weiter ausholen. Ein Bild bewegt sich zwar nicht - aber kann es deshalb auch keine Bewegung vermitteln? In der Kunstgeschichte diskutiert man diese Frage bereits seit über zweihundert Jahren anhand der sogenannten Laokoon-Gruppe. laokoon_schluesselmoment.jpg Gotthold Ephraim Lessing erwähnt die Statue 1766 in einem Aufsatz und vertrat die Meinung, dass die Malerei (bzw. eine Statue) keine Handlung darstellen könne. Das könne nur die Literatur (die dafür keine Gegenstände darstellen könne). Allerdings räumte Lessing bereits ein, dass ein Bild eine Handlung andeuten könne. Die ganze Geschichte von Laokoon und seinen Söhnen sei in einem einzigen "fruchtbaren Augenblick" zusammengefasst: Man sieht Laokoon wie er versucht, seine Zwillingssöhne vor zwei großen Seeschlangen zu retten.

Leerstelle

Die These, dass Bilder keine Handlung darstellen können, gilt inzwischen als revidiert (Liptay 2006:117). Einen großen Anteil daran hatte die sogenannte Rezeptionsästhetik, eine ursprünglich literaturwissenschaftliche Schule, die den produktiven Anteil des Rezipienten an der Konstruktion einer Erzählung in den Fokus rückte. Grundlage ist eine sehr postmoderne Idee: Der Text hat keinen objektiven Sinn mehr, den die Textanalyse ans Licht bringen kann, sondern jeder Leser bringt seinen historischen Hintergrund mit ein, um das Sinnpotential des Textes zu entfalten. Dabei kann er natürlich nicht beliebigen Sinn in den Text projizieren, sondern er hat lediglich einen gewissen Spielraum. Diesen Spielraum, den der Rezipient zur Interpretation hat, nennt man Leerstelle.

Obwohl die Rezeptionsästhetik in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen ist, so hat sich die Idee von der Leerstelle und vom produktiven Leser doch verbreitet und wurde erfolgreich auch auf die Rezeption von Bildern und Filmen übertragen (Liptay 2006). In Filmen gibt es häufig Zeitlücken, die der Zuschauer mit seinem Wissen aus den gezeigten Einstellungen rekonstruieren muss. hitchcock_rear_window.jpgIn manchen Krimis sieht man oft nur Vorbereitungen oder Spuren des Mordes und muss sich seine eigenen Vorstellungen über den Mord machen. Ein Meisterwerk in diesem Bereich ist Hitchcocks "Fenster zum Hof", in dem der Zuschauer zusammen mit dem Protagonisten nur durch dessen Fenster auffällige Beobachtungen in den Wohnungen des gegenüberliegenden Hauses machen kann. Das Fenster ist hier gleichzeitig Metapher für den eingeschränkten Sichtbereich der Filmkamera.

Und da die Kamera immer nur einen viereckigen Ausschnitt aus einem Raum zeigen kann, können sich Ereignisse auch im Off abspielen, wo sie der Zuschauer nicht sieht, aber sich denkt - auch eine Leerstelle. In der folgenden Szene aus dem Film 21 Gramm sehen wir eine ungewöhnlich lange Einstellung von einem Mann mit Laubbläser. Ein Auto fährt vorbei, man hört das Quietschen eines Reifens - der Unfall ist nicht zu sehen, aber der Mann lässt den Laubbläser fallen, rennt nach links ebenfalls aus dem Bild heraus und noch Sekunden später verharrt die Kamera auf diesem Ausschnitt, in dem sich - wie die Filmwissenschaftlerin Fabienne Liptay sehr schön formuliert - lediglich die Maschine, herrenlos arbeitend, gegen den Sog des Off behauptet.


Nun kann man also präzise ausdrücken, was mit der Bewegung passiert, wenn eine Reportage nicht mehr als Video, sondern als Audio-Slideshow produziert wird: Die Bewegung wird nicht mehr gezeigt, sondern gedacht. Wenn der Betrachter also das Ereignis des Kampfes von Laokoon ausgehend von dem in der Skulptur gezeigten Schlüsselmoment nach vorne und nach hinten entrollt, dann füllt er eine Leerstelle. Während beim Film aber nur manche Ereignisse nicht gezeigt werden, ist bei der Audio-Slideshow jedes Ereignis in den Bereich der Leerstelle verdrängt, sie muss vom Rezipienten grundsätzlich aus Andeutungen konstruiert werden. Dadurch verstärkt sich die Bedeutung der Tonspur, die diese Vorstellung anleiten kann. Bei der Audio-Slideshow treiben vor allem die Sprache, aber auch Geräusche die Handlung voran.

Aller Bewegung beraubt hat das Foto in der Audio-Slideshow eine andere Funktion als das bewegte Bild im Film. Man kann drei Arten unterscheiden, wie das Foto dazu beitragen kann, beim Rezipienten ein Ereignis im Sinne einer Leerstelle vorstellbar zu machen: (die Beispiele stammen aus meiner Audio-Slideshow über den Kino-Plakatmaler René Birkner):

(Schlüssel-)Moment

moment_plakatmaler.jpgIn vielen Fällen wird ein Foto in einer Audio-Slideshow einen Moment einer Handlung zeigen (z.B. einen "fruchtbaren Augenblick" wie bei der Laokoon-Gruppe). Das Beispiel links, der Plakatmaler beim Malen, ist sicher ein Schlüsselmoment, weil man sich von ihm ausgehend einen Großteil dessen, was die Tätigkeit des Plakatmalers ausmacht, vorstellen kann. moment_plakatmaler_2.jpgAber es gibt auch Fotos, die weniger prägnant sind und doch einen Moment darstellen, z.B. wie der Künstler in seinem LKW steht und das Plakat ansieht, kurz bevor er es ausladen und am Kino aufhängen wird.

Bühne

buehne_plakatmaler.jpgDas Foto kann den Raum zeigen, in dem das Ereignis stattfindet, ohne dabei einen Moment des Ereignisses selbst zu zeigen. Das ist ein sehr typischer Effekt der Audio-Slideshow. Das Foto funktioniert in der Vorstellung des Rezipienten dann wie eine Bühne, auf der ein Ereignis aufgeführt wird, z.B. durch eine Erzählung des Sprechers oder durch Geräusche. Das Foto links zeigt den Bereich vor der Halle, in der der Plakatmaler malt. Auf der Tonspur hört man Schritte. Der Rezipient kann sich nun vorstellen, dass er selbst, der Reporter oder der Plakatmaler auf diese Halle zugeht.

Objekt

satzgegenstand_plakatmaler.jpgEin Foto kann einen Protagonisten oder einen einzelnen Gegenstand der Handlung abbilden. Tonspur und Text beziehen sich in der Audio-Slideshow typischerweise auf diese Objekte und geben Hinweise, wie diese für die Sinnstiftung der Erzählung eingesetzt werden sollen. Bereits das erste Foto des Protagonisten ermöglicht es uns, uns alle Handlungen von ihm mit seiner Gestalt vorzustellen. satzgegenstand_plakatmaler_2.jpg Aber auch der fotografierte Pinsel wird von der Erzählung aufgegriffen, indem der Maler erklärt, welchen "Gestik" große Pinsel auf dem gemalten Plakat hinterlassen.


Ähnlichkeit mit sprachlicher Grammatik

Bei der Verwendung des Fotos als Bühne oder als Objekt kann das Gezeigte der Fotos ("eine Straße", "ein Auto") in der Vorstellung des Rezipienten ähnlich wie ein Substantiv in einem Satz verwendet werden, während die Tonspur wie ein Verb genauere Hinweise zur zeitlichen Transformation gibt. An diesem Punkt deutet sich an, dass die Audio-Slideshow in ihrer Narration oft nicht den filmischen Codes folgt, sondern Gemeinsamkeiten mit der Grammatik eines Textes hat: Sie versucht mit ähnlichen Prinzipien, die Vorstellung einer Handlung in der Phantasie des Rezipienten zu steuern. Möglicherweise kommt daher der oberflächliche Eindruck, dass sie erzählerischer ist, dabei ist sie genauer betrachtet einfach nur "sprachlicher".

Die drei Arten der Verwendung sind natürlich in der Praxis schwer voneinander zu trennen - ein Schlüsselmoment zeigt beispielsweise immer auch ein Stück Bühne, aber man kann doch Schwerpunkte in der Funktion der Fotos für die Vermittlung von Ereignissen erkennen. Außerdem möchte ich betonen, dass diese Auflistung nur behandelt, wie das Denotat, also das pure Gezeigte, (das "buchstäbliche Bild", Barthes 1990:37) in der Audio-Slideshow eingesetzt wird. Daneben besteht noch die Konnotationsebene, die alles enthält, was ein guter Fotograf (wie ein guter Filmemacher) zusätzlich in seine Bilder legt: einen Stil, eine Pose, eine Stimmung, eine Ästethik. So kann das Bücherregal hinter dem porträtierten Wissenschaftler dessen Intellektualität ausdrücken oder das selbstbewusste Lachen und die Pose eines Politikers dessen Charakter. Diese Ebene der Interpretation betrifft aber nicht die Vermittlung von Ereignissen und füllt auch keine Leerstellen. Konnotationen sind wichtiger Teil der Erzählung, bestehen bei Foto und Film aber unabhängig von ihr.

Zwang des Films, Ereignisse zu zeigen

Ich komme nun nochmal auf die Fähigkeit der Audio-Slideshow zurück, Ereignisse vorstellbar zu machen, anstatt sie wie ein Film zu zeigen. Wie bereits erwähnt, kann der Film auch Ereignisse vorstellbar machen - aber eben nur außerhalb des gezeigten Bildes. Egal ob der Film eine zeitgleiche Leerstelle neben dem Kamerasichtfeld schafft, die der Leser durch Geräusche und die Reaktion eines Gärtners deuten muss, ob er den Mörder beim Einpacken seiner Tatwerkzeuge zeigt und so eine Leerstelle für ein zeitversetztes Ereignis schafft wie bei Hitchcock, oder ob er eine Interviewsituation zeigt wie in den meisten Dokumentarfilmen und damit eine zweite Erzählebene aufmacht: Immer muss er ein anderes Ereignis zeigen, als das, welches er eigentlich vermitteln will. Auch aus den Nachrichten kennt man diesen Zwang: Wenn während einer Sitzung in einem Ministerium nicht gefilmt werden darf, dann zeigt man eben die Menschen, wie sie in den Sitzungssaal hineingehen und sich hinsetzen. Das eigentliche Ereignis wird von der Tonspur erläutert und mit dem Ersatzereignis bebildert. Zum Beispiel dieser alte Nachrichtenbeitrag, den ich im Netz gefunden habe.

Nicht selten lenkt uns das Ersatzereignis mehr ab, als es uns hilft, den eigentlichen Gegenstand der Erzählung zu erfassen. Mir blieb nach diesem Beitrag vor allem in Erinnerung, dass man in den 80er Jahren auf Pressekonferenzen noch geraucht hat sowie die spezifische Art und Weise, wie Staatssekretär Neusel am Ende mehrmals die Asche von seiner Zigarette klopft.

Verdrängung von Ereignissen im Film

Nun ergibt sich aus dieser Technik des Films, mit Ereignissen zu erzählen, eine weitreichende Konsequenz, die etwas banal klingt: Wenn wir uns beim Betrachten eines Film ein Ereignis vorstellen, dann muss es ein anderes sein, als das, welches der Film gerade zeigt. Da die Audio-Slideshow keine Ereignisse zeigt, kann sie hingegen Ereignisse im gezeigten Bild als Vorstellung zulassen.

Um zu verdeutlichen, wie stark dieser Zwang beim Films ist, habe ich zwei Beispiele von einer Straßenkreuzung bei mir ums Ecke vorbereitet. Zuerst der Film:


Man sieht und hört Autos, die auf einer Straße fahren. Die Trambahn, die man in der Tonspur hört, wird ein Großteil der Rezipienten dem Off zuordnen, also in den Bereich außerhalb des Kameraausschnitts.

Und nun die Audio-Slideshow mit der gleichen Tonspur: Hier können wir uns, verleitet durch die sichtbaren Gleise, die Fahrt der Straßenbahn durch den sichtbaren Bereich vorstellen. Im Film geht das nicht. Wir können nicht ein Ereignis an die Stelle denken, an der wir bereits ein anderes sehen. Der Film füllt das On komplett aus, er lässt hier keine Leerstellen für andere Ereignisse. Das gezeigte Ereignis verdrängt alle anderen Ereignisse, die wir uns an dieser Stelle vorstellen wollen. Auf dem leeren Foto können wir uns dagegen ein Ereignis vorstellen, weil wir wissen, dass durch den medial bedingten Stillstand dort niemals eines stattfinden wird.

Fazit

Ereignisse werden in der Audio-Slideshow immer in der Vorstellung des Rezipienten entworfen. Foto und Ton übernehmen dabei spezifische Funktionen. Das Foto kann einen Moment des Ereignisses abbilden oder wie das Substantiv in einem Satz verwendet werden, während die Geräusche der Tonspur wie ein Verb funktionieren können. Die Audio-Slideshow ist dadurch ein sehr sprachliches Medium.
Da sie wichtige Funktionen für die Vermittlung von Ereignissen übernimmt, kommt der Tonspur in der Audio-Slideshow eine besondere Bedeutung zu. Ich habe von Rezipienten oft gehört, dass sie die Audio-Slideshow als sehr konzentriert und intensiv empfinden - zum einen, weil das Foto durch seine Bewegungslosigkeit und Ereignisstille stärker zu Interpretationen auffordert. Aber auch deshalb, weil die Tonspur mehr Informationen über die Ereignisse tragen muss als im Film. Wer in einer Audio-Slideshow spricht, hat eine besonders hohe Aufmerksamkeit, er kommentiert nicht nur, sondern er vermittelt Ereignisse. Ein guter Journalist wird diese Aufmerksamkeit zu nutzen wissen; er wird die Lust zur Interpretation beim Rezipienten durch ausdrucksstarke Bilder fördern und ihn stärker durch die Reportage führen als der Sprecher eines Videobeitrags. Er wird versuchen, den Rezipienten authentisch, emotional und detailreich an den Ereignissen teilhaben zu lassen und versuchen, den Rezipienten über die Tonspur möglichst nah an die Welt heranzuführen, die sich hinter den Fotos verbirgt.

In journalistischen Videobeiträgen entstehen oft Leerstellen, weil für ein Ereignis kein Filmmaterial vorliegt. Wenn Fotos zur Verfügung stehen, die, wie oben beschrieben, bei der Vorstellung eines Ereignisses helfen, dann kann die Audio-Slideshow das Ereignis vorstellbar machen, ohne durch das Zeigen eines Ersatz-Ereignisses von der eigentlichen Aussage abzulenken. Die Audio-Slideshow kann ein Ereigniss dann direkter vermitteln. Ein Problem hat die Audio-Slideshow hingegen, wenn keine relevanten Bilder für ein Ereignis zur Verfügung stehen. Dann kann ein Filmbeitrag durch das Zeigen einer Interviewsituation (= Ersatzereignis) mehr Aufmerksamkeit erreichen als die Audio-Slideshow.

Seltene Ausnahme

Zum Ende des Aufsatzes noch eine spitzfindige Einschränkung, denn es gibt keine Regel ohne Ausnahme: In seltenen Fällen muss der Rezipient sich auch im Film das Ereignis vorstellen, das er gerade sieht. Was zunächst paradox klingt, funktioniert dann, wenn das Gezeigte unzuverlässig ist und dadurch eine Leerstelle im On entsteht und dort ein anderes als das gezeigte Ereignis vorstellbar wird. Die folgende Szene aus dem Spielfilm 39,90 zeigt eine Autofahrt unter Drogen. Die Comicelemente signalisieren, dass das Gezeigte unglaubwürdig ist. Der Rezipient muss also versuchen, sich das wahre Geschehen parallel zum gezeigten Comicfilm vorzustellen: Und zwar im On: Fahren die Protagonisten wirklich ein Baby tot, wenn der Comicfilm dies zeigt? Die Zwischenschnitte mit den normalen Filmaufnahmen geben nicht ausreichend Aufschluss darüber, ob die Unfälle wirklich so brutal und tödlich verlaufen wie in der fröhlichen Comicwelt.

Literatur:

  • Roland Barthes: Der entgegenkommende und der stumpfe Sinn. Frankfurt am Main : Suhrkamp, 1990
  • Fabienne Liptay: Leerstellen im Film. In: Koebner, Thomas (Hrsg.); Meder, Thomas (Hrsg.): Bildtheorie und Film. München : Edition Text + Kritik, 2006, S. 108-134.

Mehr Theorie zur Audio-Slideshow:

Veröffentlicht am 10. Jun. 2009. in [/Journalismus/Theorie] Kommentare: 3

zephyrin_xirdal wrote at 2009-06-11 00:34:

Wunderbar--klar, verständlich und sehr gut illustriert.

Matthias wrote at 2009-06-11 15:10:

Danke fürs Kompliment, nehm ich mir als Anregung!

Hubertus wrote at 2012-07-28 01:24:

sau guade geschicht, hab hier tolle und individuelle portraits via audioslideshow gefunden http://www.tikker.eu/


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